Schmuck / Architekturbüro

Passivhaus

Das Prinzip

Der Passivhausstandard

Ein Konzept für die Zukunft

Beim Passivhaus werden die konventionellen baulichen und anlagetechnischen Komponenten so weit verbessert, dass das Heizsystem erheblich vereinfacht werden kann. Ein Passivhaus benötigt nicht mehr als ca. 1,2 Liter Öl oder 1,5 m³ Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Dies entspricht 15 KWH/m²a. Ein herkömmlich gebauter Neubau hingegen benötigt zwischen 6 und 10 Liter Öl.

"Das Passivhaus hat einen hohen Wiederverkaufswert."

Energetisch hochwertig ausgeführte Gebäde steigern den Wohnwert durch Behaglichkeit und nehmen in Punkto Energieeffizienz einen Standard vorweg, den der Gesetzgeber ohnehin schon in wenigen Jahren als gesetzlich gefordertes Niveau für alle Neubauten vorgeben wird! Dass ein Passivhaus im Laufe seiner Lebenszeit gegenüber Gebäuden mit niedrigerem Energiestandard an Wert gewinnt, ist unstrittig. Ein hoher Wiederverkaufswert des Passivhauses ist somit garantiert.

Prinzip des Passivhauses

Haustechnik für das Passivhaus

Eine kontrollierte Wohnungslüftung sorgt für eine sehr gute Raumluftqualität. Feuchte Luft wird gleich am Entstehungsort abgesaugt. Sämtliche Aufenthaltsräume werden kontinuierlich mit Frischluft versorgt. Eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung minimiert die Lüftungswärmeverluste.

Die gesamte erforderliche Haustechnik kann in einem kompakten Gerät von der Größe eines Kühlschranks untergebracht werden. Eine elektrisch betriebene Wärmepumpe holt die Restwärme aus der Fortluft und erwärmt den Trink-Warmwasserspeicher. Aus dem Warmwasserspeicher kann gleichzeitig die Zuluft nacherhitzt werden.

Außenwände des Passivhauses

Das massive Außenmauerwerk kann in monolithischer Ziegelbauweise erstellt werden. Der für diese Anwendung zugelassene und zertifizierte Ziegel weist eine Wärmeleitfähigkeit von 0,07 [W/(m²K)] und einen U-Wert von 0,14 [W/(m²K)] auf.

Luftdichtigkeit und Wärmebrückenfreiheit

Die konsequente luftdichte und wärmebrückenfreie Ausführung vermeidet Bauschäden. An allen Anschlüssen und Durchdringungen muss die Luftdichtigkeit und Wärmebrückenfreiheit gewährleistet sein.

Zur Kontrolle der Luftdichtigkeit ist ein Drucktest (sog. Blower-Door-Test) zwingend erforderlich. Ein Ventilator erzeugt einen Unter- bzw. überdruck im Gebäude. Mit Hilfe der Meßtechnik wird der Leckage-Volumenstrom ermittelt. Vorhandene Leckagen werden gefunden und nachgebessert.
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